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Thema: Zuletzt gesehener Film-Topic - Reboot!       

  1. #626
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Blackway (2015)
    Junge Frau (Julia Stiles) kommt in ihr Heimat-Holzfällerkaff in British Columbia zurück und wird dort vom Oberarschloch Blackway (Ray Liotta) belästigt. Der Sheriff will sich die Finger nicht schmutzig machen, bzw. hat sicher selbst Schiss vor seinem ehemaligen Deputy und schickt sie zu den harten Jungs bei den Holzfällern. Die weigern sich jedoch auch, bis auf der alte Lester (Anthony Hopkins), der offensichtlich auch noch eine Rechnung offen hat. Zusammen mit einem leicht zurückgebliebenen Jungspund machen sie sich auf die Suche bzw. Jagd, um Blackway zu finden, bevor er sie wiederum findet.

    Ganz netter Thriller für 'nen schwachen Abend. Nicht besonders originell, nicht besonders lang (90 Min) und ein paar Prügeleien und ein bisschen Feuer gibt's auch. Danach aber wieder in die Flohmarktkiste. Kann man gesehen haben, muss man aber nicht.

    ca. 6/10 geköpfte Katzen.

  2. #627
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    The Titan

    Ein handwerklich ziemlich schlicht (oder schlecht) gemachter Möchte-Gern-SF-Film.

    Der Plot ist schnell erzählt:
    Rund 30 Jahre in der Zukunft hat der Mensch angeblich durch Überbevölkerung, Kriege, Umweltverschmutzung, usw. das Ökosystem soweit zerstört, dass die Erde innerhalb kurzer Zeit unbewohnbar werden wird. Nun steckt man massiv Ressourcen in das Vorhaben, den Saturnmond Titan zu besiedeln. Allerdings will man nicht Titan terraformen, sondern den Menschen genetisch soweit anpassen/verändern, dass dieser ohne weitere technische Hilfsmittel auf Titan überleben kann.

    Der Film spielt fast zur Gänze auf einer Militärbasis, in der sich die Forschungsstation befindet. Eine paar handverlesene Elitesoldaten beiderlei Geschlechts soll dem genetischen Anpassungsprozess unterzogen werden.

    Vom angeblich nahen Ende und den am Anfang geschilderten ökologischen Katastrophen bekommt man aber absolut nichts zu spüren. Alles in der Basis ist wie geleckt, Engpässe bei irgendwelchen Ressourcen gibt es keine, die Unterkünfte der zukünftigen Titansiedler sind Luxus pur, usw. Selbst die zivilen Autos (übrigens alles aktuelle Modelle, die offensichtlich auch in 30 Jahren noch gefahren werden) sind sauber und poliert.
    Das ganze Umfeld wirkt also kein bisschen SF-artig, sondern alles ist ganz genau so wie heute.

    Und dann zieht sich das Ganze wie Kaugummi. Man darf in endlos wirkenden Sequenzen miterleben, wie sich die medizinischen Behandlungen auswirken, diversen Tests beiwohnen, usw. Ich habe ein paar mal den "schnellen Vorlauf" betätigt.
    Ganz zum Schluss kommt dann noch ein ganz klein wenig Action auf und in den letzten 3-5 Minuten sieht man dann tatsächlich einen der Astronauten auf dem Titan in einer ziemlich einfach gestrickten CGI-Sequenz.

    Als der leitende Wissenschaftler relativ am Anfang behauptet, Titan sei neben der Erde der einzige Himmelskörper in unserem Sonnensystem mit einer Atmosphäre, hätte ich schon wissen müssen was da auf mich zu kommt.
    Ich habe mir diese Passage extra noch einmal im englischen Original angesehen, weil ich an einen saudummen Synchronisationsfehler glaubte, aber Pustekuchen. Auch im Original sagt er
    Titan is the only other place in the solar system with an atmosphere.
    Die IMDb-Wertung beträgt 4,90/10 und selbst das ist noch zu gut.
    Ich vergebe 3/10 und auch das nur, weil ich es tatsächlich noch schlechtere Filme gibt.

    Der Film erreicht selbst in seinen besseren Momenten kaum das Niveau einfacher TV-Produktionen, was aber auch nicht verwundert, da der Drehbuchautor bisher anscheinend tatsächlich nur für TV-Produktionen und Serien geschrieben hat.

  3. #628
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    The Lazarus Project
    Ben (Paul Walker) hat hübsche Frau und Tochter, einen ordentlichen Job in einer ortsansässigen Brauerei, hat gerade seine Bewerbungszeit überstanden, als Brüderchen frisch aus dem Knast zu ihm kommt und mit ihm noch mal ein Ding drehen will. Natürlich lehnt er ab, weil er ein anderer Mensch geworden ist, natürlich verliert er spontan seinen Job (weil vorbestraft), natürlich geht er zurück zum Bruder, natürlich geht bei dem Einbruch was schief, so dass Ben in der Todeszelle endet, ohne einen einzigen Schuss abgegeben zu haben.

    Nach der Exekution wacht er plötzlich in Oregon auf, in einem ehemaligen Kloster, in dem er jetzt Hausmeister spielt. Trotzdem quälen ihn Visionen, die anderen Personen auf dem Gelände scheinen auch leicht durchgeknallt zu sein. Den Rest des Films versucht er, der Sache auf den Grund zu gehen, wobei der Titel des Films offensichtlich schon spoilert.

    Plätschert so dahin, ist auch ganz OK mit seinen 105 Minuten, aber Shutter Island war packender.
    6/10 Busunglücke

  4. #629
    Cineast Avatar von Maxe
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    Happy Deathday
    Und täglich grüßt der Mörder.

    Unsere Protagonistin ist an einem US-College und eine richtige Bitch. Folglich werden in den ersten 10 Minuten dem Zuschauer ca. ein Dutzend potentielle Mörder vorgestellt, wovon jemand am späten Abend auch zur Tat schreitet und sie ermordet. Der nächsten Tag ist der alte Tag und die Ereignisse wiederholen sich. Natürlich versucht unsere Protagonistin den Ereignissen zu enfliehen, den Mörder zu entlarven und ihrem Tod zu entgehen. Selbstverständlich wird versucht, den Zuschauer in die Irre zu führen.

    Ein schöner Film nach Schema F^^^täglich grüßt das Murmeltier. Sein einziges wirkliches Manko: FSK 12! Hier wären einige brutale Effekte schon nett gewesen. Aber so ist der Film sogar ehefrauentauglich. Natürlich war der Mörder unter meinen 2 Tatverdächtigen und, wie schon geschrieben, auch am Schluß nicht täuschen lassen! Ich hätte vielleicht noch eine Wendung mehr erhofft, aber so wird keiner überfordert
    Aufgrund fehlender Härte, nur seeeehhr knappe 8 /10 Läuterungen

  5. #630
    Dauergast Avatar von gibber
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    Das alternative Ende fand ich auch nicht schlecht.

  6. #631
    Cineast Avatar von Maxe
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    Zitat Zitat von gibber Beitrag anzeigen
    Das alternative Ende fand ich auch nicht schlecht.
    Spoiler mal, ich habe den Film nur auf Amazon gesehen ... sehe eben:
    https://www.youtube.com/watch?v=p2n2yJL3aog
    Spoiler: Das hätte die Story noch unlogischer gemacht, zumal ich die Gattin ausgeschlossen hatte ... aber dass die Schmerzen im Original keine Rolle weiter spielten, war allerdings störend.
    Mein 1. Favorit als Mörder war übrigens ihr Vater
    Geändert von Maxe (17.05.2018 um 18:31 Uhr) Grund: Youtube

  7. #632
    Cineast Avatar von Maxe
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    Safe (TV-Serie, 2018)
    "Dexter" sucht seine Tochter.

    Ein klassischer Krimi in Modern: Ein Junge wird ermordet und dessen Freundin verschwindet. Der Vater sucht seine Tochter, nach und nach lüftet sich der Schleier, dabei kann der Zuschauer mitraten. Die Serie beginnt verhalten, um die Spannung sukzessive deutlich zu steigern ... dazu die Cliffhanger.

    Ich mag solche Filme, vor allem, wenn ich die Lösung vor dem Haupthelden eraten habe. Das geschah auch hier, wobei die 8. der 8 Folgen die Erklärfolge ist. "Leider" war der Täter am Ende ein "My" zu inkonsequent

    Sehr reichliche 7 / 10 Anhänger

  8. #633
    Cineast
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    Düstere Legenden (1998)
    Typischer Collegestudenten-Metzel-Film mit Alicia Witt und Jared Leto. In Gastauftritten Robert "Freddy" Englund und Brad Dourif.
    An einem amerikanischen College geht ein Serienkiller um, der seine Opfer im Stil von Urban Legends umbringt. Und irgendwie passiert alles im Dunstkreis von Natalie (Alicia Witt), während Paul (Jared Leto) die Stories für die Campus-Zeitung ausschlachten will.

    Kann man gesehen haben, muss man aber nicht. Natürlich geht es immer um's Who-dunnit, die Besetzung von Robert Englund legt sicher eine erste Fährte, aber auch viele andere "seltsame" Charaktere tauchen als Brotkrumen auf. Ansonsten recht durchschnittlich insgesamt.

    5-6/10 Schlafsaal-Geschichten.

  9. #634
    Cineast Avatar von Maxe
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    Die Verleugnung
    David Irving verklagt US-amerikanische Historikerin wegen Verleumdung.

    Ein besonderer Holocaust - Gerichtsfilm der BBC vorangig für den USA-Markt. Letzteres erklärt auch einige beinah und leicht übertriebene Kitsch-Szenen (z.B. das "Kopfsenken" vor Gericht) sowie den punktuellen Geschichts-Nachhilfeunterricht. Zudem gute Unterhaltung.

    Für einen Aspekt gebe ich einen Zusatzpunkt:
    [Die Verteidiger müssen den Vorsatz der Irving-Lügen nachweisen.] Der Richter verweist darauf, das Irving offenbar an das glaube, was er sagt. Kann nun ein "Gläubiger" lügen? Ich meine, für einen guten Katholiken verwandelt sich die Oblade beim Abendmahl im Mund tatsächlich zum "Leib Christi". Das ist nicht nur Symbolik wie bei den Protestanten. Selbst in der Weihnachtsgeschichte gibt es nachweislich wissenschaftliche "Unstimmungkeiten". Lügt ein Christ nun, wenn er gegen alle wissenschaftliche Beweise an seinem Glauben festhält und seinen Standpunkt vertritt? Spannend das!

    7 / 10 Plastikbecher
    Geändert von Maxe (08.06.2018 um 16:17 Uhr) Grund: Typo

  10. #635
    Cineast
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    Des Teufels Advokat (1977), nicht zu verwechseln mit The Devil's Advocate (1997)

    Literatur (Bestseller)-Verfilmung, deutsch-amerikanische Coproduktion: An Krebs im Endstadium erkrankter Vatikan-Beauftragter fährt 1958 in ein italienisches Bergdorf, wo die Leute einen gewissen Giacomo Navarro verehren, der gegen Ende des 2. Weltkrieges verwundet im Dorf aufgenommen wurde und dann einige humanitäre Taten und Heilungen vollbracht hat. In Gesprächen mit den Dorfbewohnern rekonstruiert er die Geschehnisse von damals und muss sich darüber hinaus auf Diskussionen über Sünde und den Sinn des Lebens einlassen.

    Bekanntestes Gesicht ist Jason Miller (Pater Karras aus dem Exorzisten).

    Ansonsten ist der Film meiner Meinung nach eher was für erzkatholische Arthouse-Fans. Blu-Ray hat nur deutschen Ton, Film ist ziemlich unspannend und langweilig. Da haben wir uns etwas anderes drunter vorgestellt (wahrscheinlich wegen des anderen oben genannten Films im Hinterkopf).

    4/10 Wunderheilungen (1 Extrapunkt zur Aufwertung, da ich mich nicht zur Zielgruppe zugehörig fühle).
    Geändert von Gartek (24.06.2018 um 08:54 Uhr)

  11. #636
    Cineast Avatar von Maxe
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    * Die letzten Krieger (Kolovrat)
    Krieger verteidigen Rußland gegen die Goldene Horde.

    Nach den 28panfilovtsev nun ein weiteres Heldenepos im Hollywoodstil aus russischen Landen. Der Film ist gut gemacht, setzt Pathos, Folklore und Liebelei nur dosiert ein und spart nicht mit Farben. Nette Zugabe am Schluß: Der Bogen zur Schlacht im Westen, auf dem Peipur-See.

    Macht unterhaltsame
    7 / 10 russische Bären


    * Goliath (1. und 2. Staffel)
    Abgeranzter, versoffener Anwalt hat pro Staffel einen Fall mit machtigen Feinden.

    Die Serie wird vollständig von Billy Bob Thornton getragen, der seine übliche Rolle spielt. Aber auch sein Team von Helferinnen scheint ganz Unten zu sein. Wie immer gut anzusehen ist Tania Raymonde (Death Valley, die Serie hätte fortgesetzt werden müssen!).
    In der 1. Staffel erinnerte der Konflik mit der gegnerischen Kanzlei bis in Details an "Better Call Saul". Der Schluß der 2. Staffel war dann etwas überraschend. Vielleicht ein Hinweis auf eine 3. Staffel?

    Leider etwas unglaubwürdig und langezogen:
    6 / 10 Scheißkerle

  12. #637
    Cineast Avatar von Maxe
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    Dunkirk (2017)
    Patriotischer "Jugendfilm" über die Evakuierung der Briten während der Schlacht von Dünkirchen

    Guter Film, der Einzelschicksale mit einander verknüpft und so beeindruckt. Ärgerlich ist dennoch, daß
    • der Fakt, der fast vollständigen Rettung der Briten auf Kosten ihrer Verbündeten, nur für Insider angerissen erschien,
    • die Briten den Eindruck von Wehrpflichtigen machten, dabei handelte es sich um Berufsoldaten, die bereits z.T. aus H.M. Kolonien Kampferfahrung hatten,
    • die teilweise effektive Luftabwehr der Kriegsschiffe nur angedeutet wurde.
    • Von der Rückführung der geretten Franzosen aufs Festland sowie der "Operation Catapult" will ich gar nicht erst anfangen ...


    Täuschte mich der Eindruck, daß die heutige Strandseite von Dünkirchen gezeigt wurde?

    Wie schon geschrieben, ein guter patriotischer "Jugendfilm", macht:
    7 / 10 Notlandungen

  13. #638
    Cineast
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    In den letzten Tagen gab es:
    The Hollow Crown - Richard III.
    Erst nachher wurde uns klar, dass es sich bei "The Hollow Crown" um eine britische Miniserie handelt, die die Königsdramen von Shakespeare begonnen mit Richard II, fortgesetzt über Henry IV, Henry V, Henry VI und Richard III beinhaltet.
    In dieser Richard III-Version spielt Benedict Cumberbatch die Titelrolle, Judy Dench seine Mutter. Am Anfang gibt es ein "Was bisher geschah", was aber eher wenig bringt. Gut gespielt und inszeniert - aber dann muss bei Gelegenheit doch mal die komplette Reihe ins Regal. "Klassisch" inszeniert, im Gegensatz zur Version mit Ian McKellen von 1995, die in einem quasi dritten Reich spielt.
    8/10 Missbildungen

    Agent Hamilton - Im Interesse der Nation
    Der schwedische James Bond-Aufguss existierte schon in den 80-90ern in verschiedenen Inkarnationen. Diese Verfilmung von 2012 ist ein bisschen düsterer und härter als der typische Bond-Film. Jason Flemyng (aus Bube, Dame, König, GrAs) spielt den Gegenspieler.
    Hamilton ist undercover dabei, als ein Waffenschmuggel mit schwedischen Waffen schief geht und alle außer ihm von einer Söldnertruppe umgebracht werden. Damit beginnen die Ermittlungen, die zahlreiche Tote mit sich bringen, auch um terroristische Anschläge zu vereiteln. Politscher und humorloser als Bond, etwas zäh am Anfang aber durchaus spannend am Ende. Konnte man mal schauen, geht aber wieder in die Trödelkiste.
    6/10 GPS-Granaten

  14. #639
    Cineast
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    Endlich fertig mit
    The Wire (2002-2008)
    HBO-Serie u.a. mit Dominic West über die Stadt Baltimore und ihre Probleme. Krasse, hoch komplexe TV-Serie, vielfach gelobt. In 5 Staffeln werden die Probleme von Baltimore (und wahrscheinlich so ziemlich jeder anderen Großstadt in den USA) dem Publikum ausgebreitet. Dabei liegt der Fokus auf Realismus - geschönt wird wenig.
    Staffel 1 behandelt den "Krieg" zwischen Polizei und Drogenbanden. Die Polizei versucht, mit ihren beschränkten legalen Mitteln, an die Köpfe der Baltimorer Drogenszene zu gelangen. Dazu werden letztendlich Telefone abgehört (--> The Wire), um die Organisationsstruktur aufzudecken.
    In Staffel 2 geht es um die Krise der Hafengewerkschaft und ihrer wirtschaftlichen Probleme. Um sich bei der Kurzarbeit noch den Lebensunterhalt und die gewerkschaftliche Finanzierung sichern zu können, machen Hafenarbeiter bei Schmuggeleien mit. Als eine Ladung Prostituierter tot im Hafen ankommt, muss die Polizei auch hier genauer hinschauen.
    In Staffel 3 werden die sozialen Missstände des Drogenkonsums genauer beleuchtet. Ein findiger Polizei-Major will den offenen Drogenverkauf auf den "normalen" Straßen eindämmen und richtet in den verlassenen Stadtgebieten Zonen ein, wo die Polizei nicht einschreitet. Durch diese nicht ganz legale Idee wird zwar die Kriminalität effektiv gesenkt, aber als das rauskommt, müssen natürich Köpfe rollen. Parallel gehen natürlich die Kämpfe zwischen Polizei und Drogenbanden - auch intern - weiter, als ein neuer "Player" sich einmischt und den alten Banden die Bezirke streitig macht.
    In Staffel 4 wird u.a. das amerikanische Schulsystem unter die Lupe genommen und gezeigt, wie die Kinder überhaupt zu dem werden können, was sie später auf der Straße sind. Der neue Player hat indessen eine Methode gefunden, sich unliebsamer Konkurrenz zu entledigen, ohne dass die Polizei etwas merkt. Außerdem macht sich ein junger weißer aufstrebender Politiker daran (Aidan "Littlefinger" Gillen), den korrupten schwarzen Bürgermeister abzulösen. Sein Idealismus bekommt jedoch schnell ein paar Dämpfer.
    In Staffel 5 werden die Probleme der Printmedien im Internetzeitalter beleuchtet, während die Polizei empfindliche Budget-Kürzungen erdulden muss. Durch eine kreative Lüge und einige "bearbeitete" Leichen von Obdachlosen wird ein Serienkiller erfunden und an die Presse "geleakt", die sich gierig auf die Sensation stürzt. Dadurch bekommt die Polizei die für die Untersuchungen nötigen Mittel genehmigt, die unter der Hand für "echte" Polizeiarbeit weitergenutzt werden können - zumindest, solange der Schwindel nicht auffliegt.

    Wie gesagt, die Serie lebt von ihrem Realismus, unzähligen Charakteren, tollen Dialogen (unbedingt im Original mit Untertiteln schauen - den Baltimore-Street-Slang versteht echt kein Mensch sonst). Es braucht 3-4 Episoden, um mit den Figuren warm zu werden - einfach auch, weil es so viele sind. Legendär die Szene, wo Bunk und McNulty einen alten Mordfall erneut unter die Lupe nehmen und lösen. Dies ist eine der wenigen Szenen, in der gerade der Dialog keine Verständnisprobleme bereitet... https://www.youtube.com/watch?v=YOyvDRxK--o (ab ca. 1:00)
    Action gibt es nicht so viel, Tote aber doch - auch wenn die Cops nur selten ihre Waffen benutzen (was wiederum dem Realismus geschuldet ist). Weder Feelgood noch No-Brainer - The Wire ist eine Serie mit Anspruch, auf die man sich einlassen muss, für die man sich Zeit nehmen muss. Sie erfordert Konzentration, weil ständig Perspektivwechsel vorkommen. In jeder Staffel kommen neue Handlungsstränge dazu, während alte oft noch weiterverfolgt werden oder Auswirkungen auf Handlungen in einer späteren Staffel haben.

    9/10 codierte Pager-Nachrichten

    Ansonsten gab's in den letzten Tagen nochdie "Lord Of The Rings" Extended-Trilogie. Einfach weil's mal wieder Zeit war, weil's gute Filme sind (die auch schon bald wieder 20 Jahre auf dem Buckel haben ) Bis auf die letzte halbe Stunde, wo es ein bisschen zuviel Zeitlupe gibt (es lebe die 1,5x-Funktion der PS3), eine großartige Filmreihe.
    9-10/10 Nazgûl

  15. #640
    Cineast Avatar von Maxe
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    Death Wish (2018)
    Bruce Willis never die^^^sieht rot.

    Paul Kersey ist heutzutage Notfallchirurg, hat aber auch noch nie eine Waffe in der Hand gehabt. Als das Schreckliche passiert, ist er dennoch als Grim Reaper unterwegs.

    Eli Roth transportiert den damals unerhörten Rächerfilm - von vor 40 Jahren - ins Heute und herauskommt ein gediegener Actionfilm, der schnell wieder aus dem Gedächtnis entfleucht: Es fehlt schlicht das (neue) "Unerhörte". Es ist keine sklavische Neuverfilmung, aber auch kein typischer Eli Roth oder Stirb langsam. Zudem, Bruce ist auch alt geworden

    Unterhaltsame, gaaaanz knappe
    8 / 10 Waffen im OP

  16. #641
    Kinobesitzer Avatar von BergH
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    tach auch !

    Ich fand den noch viel schlechter.
    Die Motivation und das Verhalten von Bruce war oft nicht nachzuvollziehen.
    IMHO schlechtes Drehbuch.

  17. #642
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Tomb Raider

    Ich reduziere meine Ansprüche ja schon ziemlich, wenn ich mir eine Comic- oder Computerspielverfilmung ansehe.
    Aber in der neuen Tomb Raider-Verfilmung war mir trotzdem viel zu viel absolut unglaubwürdige Action enthalten, Lara Croft hält ja mehr Leben als Carl Coyote und hält auch viel mehr aus als er.

    Trotz des vermutlich großen Fan-Bonus beträgt die IMDb-Wertung nur 6,40/10.
    Wegen der recht ansehnlichen Hauptdarstellerin (die ich tatsächlich um einiges attraktiver finde als die jüngere Angelina Jolie) bin ich gewillt, mich dieser Wertung anzuschließen.
    Ohne diesen Bonus würde ich wohl zu einer Wertung um die 5,80/10 tendieren.

  18. #643
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Der letzte Kampf

    Der erste abendfüllende Kinofilm von Luc Besson von 1983 mit einem damals noch relativ jungen Jean Reno in einer seiner frühen Rollen und zu meiner Überraschung mit Fritz Wepper in einer weiteren Hauptrolle.

    Der Film ist in schwarzweiß gedreht und spielt in einem postapokalyptischen Frankreich. Warum, wieso und was die Katastrophe verursacht hat bleibt vollkommen unklar.
    Tonspur ist nur die originale französische vorhanden, was aber auch egal ist, da die Überlebenden der Apokalypse (aus ebenfalls nicht erklärten Gründen) ihr Sprachvermögen verloren haben und im ganzen Film nur zwei Worte unverständlich gesprochen (oder besser gesagt: gestammelt) werden.

    Sicher kein Film für den Hollywood-Mainstream-Geschmack, aber für den einen oder anderen Cineasten vielleicht doch interessant.

    Die IMDb-Bewertung von 6,9/10 ist für einen so ungewöhnlichen Film relativ hoch, ich enthalte mich vorerst einer Bewertung (weil ich mir erst mal darüber klar werden muss was ich von dem Film überhaupt halte).

  19. #644
    Cineast
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    Boost (2016)
    Mogelpackung mit Danny Trejo, der publikumswirksam auf dem Cover abgebildet ist, aber nur eine Nebenrolle hat unter vielen Unbekannten, allen voran Hauptdarsteller Grazi DiPaolo, der immerhin Ähnlichkeiten mit dem jungen Matthew Broderick aufweist.

    Die Story wird aus Sicht des Hauptdarstellers erzählt und versucht dabei Tarantino-mäßig in nichtlinearer Form mit zahlreichen langatmigen und oft langweiligen Dialogen die Geschichte eines Autodiebstahls zu erzählen. Mit diesem beginnt der Film dann auch:

    Autoknacker Jimmy knackt im Auftrag von Roy (Danny Trejo) ein Auto, in dem sich - wie sich herausstellt - eine Niere für Unterweltboss Lorenzo befindet. Roy wusste das und vermutete, dass Lorenzo im Sterben liegt und ohne die Spenderniere wohl das Zeitliche segnen wird, was Joe selbst gelegen käme. Jimmy kriegt Muffensausen und wendet sich an seinen Kumpel Clyde - einen Cop (absolut bescheuerte Szene: erst will Clyde seinen Kumpel festnehmen, dieser entwendet ihm die Pistole, gibt sie ihm zurück und dann hilft Clyde ihm doch). Alles andere ist so belanglos wie diese Szene. Der Clou ist (Achtung Spoiler, wer seine Lebenszeit mit diesem Film selbst mal verschwenden will, nicht weiterlesen!): Lorenzo ist fit und munter, die Niere wäre für seine 8-jährige Tochter gewesen. Jimmy soll das Organ wiederbeschaffen, als Gegenleistung für einen anschließenden schnellen Tod. Nachdem am Anfang direkt gespoilert wird, dass es sich um Jimmys Todestag handelt, macht die Story dann noch zwei "originelle" Dreher: Jimmy presst noch ein bisschen Kohle für seine Freundin raus, macht mit Clyde und Lorenzos Handlanger den Deal, den Tod nur zu faken, holt sich von Roy noch die 250.000, die dieser für den Deal bekommen hat und geht nach Hause zu seiner Freundin, um ein neues anonymes Leben anzufangen.

    Insgesamt eine lahme Kiste, die mit ein paar Schnittgewittern und unchonologisch erzählter Story stilistisch punkten will. Danny Trejo als Zugpferd, weil der ja in jedem Scheiß mitspielt. Ach ja, aus irgendwelchen Gründen hat der Film eine FSK 18-Einstufung. Warum auch immer... Es gibt zwar drei oder vier Gewaltszenen, aber in jedem James Bond gibt es mehr Tote und Gewalt.
    3/10 Schraubenzieher im Hals.

    Edit: Laut Schnittberichte ist der Film ab 16, die Blu-Ray ab 18 - liegt dann wahrscheinlich an den Trailern, die da noch mit drauf sind. Wird ja bei Mogelpackungen oft gemacht, um den Film spektakulärer anmuten zu lassen.
    Geändert von Gartek (03.08.2018 um 12:23 Uhr)

  20. #645
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    Tom Clancy's Jack Ryan (1. Staffel)
    CIA-Mann rettet die USA vor bitterbösen Muslim

    Tja, das erste was auffällt ist, daß Jack Ryan alles andere als nach einen Büromenschen aussieht bzw. verhält und sich auch sofort im Außeneinsatz bewährt, seine gespielte Unangepaßtheit mal außen vor ... eigentlich weist nur seine Frisur darauf hin. Als zweites nerven die Erklär-Rückblenden nebst Psycho-Bl-bla und das "Schema-F".

    Ansonsten ist die Staffel erfrischend schnell, aktionsreich und technisch sehr gut umgesetzt. Ich habe sie mir fast in einem Rutsch angesehen und den sehr großen Propaganda-Anteil schlicht negiert.

    Meine Wertung:
    6 / 10 Textnachrichten über Internet im Wüstencaff

  21. #646
    Cineast
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    Muss jetzt mal was loswerden. Kann evtl. auch in den Serien-Thread.

    Ich arbeite mich gerade durch Twin Peaks - The Return (2017) - aka Season 3. Habe heute Abend früh angefangen und bis gerade die drei Folgen 14-16 geschaut, nachdem ich im Laufe der letzten 4-5 Tage (seit die Frau im Urlaub ist) die 9 Folgen davor geschaut habe.

    Mann, was für ein kranker Scheiß. Ich glaube ich gehe wieder runter und gucke die letzten zwei Folgen. Ist einfach zu faszinierend. Und in Folge 16 auch endlich mal in gewisser Hinsicht für den Zuschauer befriedigend, nachdem man andere Folgen hatte wo man wirklich Matsche im Hirn wird.

    Ich find's geil!!1elf!

    Zum Inhalt lässt sich nix sagen. Wer sich dran wagen will, sollte aber die Staffeln 1-2, inkl. "Fire Walk With Me" und evtl. "The Missing Pieces" (d.h. über 60 Minuten Deleted Scenes aus Fire Walk With Me) gesehen haben. Möglichst am Ball bleiben, weil manchmal gewisse Dinge erst viele Episoden später erklärt oder wieder aufgegriffen werden (oder aber auch nicht... )

  22. #647
    Cineast
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    Ich hab's dann gestern noch durchgezogen:
    Twin Peaks: The Return (Limited Event Series) (2017)

    Was soll man sagen? Ist halt David Lynch. Fans werden es lieben, alle anderen wahrscheinlich nicht. Visuell beeindruckend bis verstörend. Die Bandbreite der visuellen Effekte reicht aber auch von großartig (Teile von Episode 8) bis grottenschlecht (z.B. manche Effekte im Red Room, insb. z.B. in Episode 15). Man weiß jetzt allerdings nicht, inwieweit das beabsichtigt war, oder ob am Ende an solchen Stellen kein Geld / keine Zeit mehr da war.

    Zur Story kann und will ich nicht viel schreiben - aber da würden Kritiker wohl als erstes ansetzen. Ja, man hätte um das zu erzählen, was tatsächlich relevant erscheint, sicher keine 18 Folgen und damit annähernd 18 Stunden benötigt. Oft tauchen Charaktere auf, ohne vorgestellt oder sonstwie eingeführt zu werden - manchmal nur für eine Episode oder eine Szene -, sagen und/oder tun ein paar Dinge und verschwinden wieder aus der Serie, z.B. Andy und Lucy's Sohn Wally (Episode 5). Das macht z.B. in diesem Fall den Eindruck einer erzwungenen Möglichkeit eines Gastauftritts, hier von Michael Cera. Oder es wird ein gewisser Billy gesucht, der verschwunden ist. Er wird nie gezeigt, niemand weiß, wer er ist oder welche Rolle er im Zusammenhang der Serie spielt.

    Aber irgendwie macht das gerade auch den Reiz aus. Das ständige Fragen, was das jetzt soll, wer das jetzt ist, usw. Über 18 Stunden ergeben sich oft auch gewisse Längen wegen David Lynchs Vorliebe langer Sequenzen, in denen nicht oder nur wenig gesprochen wird, wo man die Leute nur anschreien will, endlich hinne zu machen.

    In Episoden 16 und 17 wird dann endlich ein Höhepunkt erreicht. Die letzten 60-70 Minuten dienen dann aber wiederum dazu, neue Cliffhanger aufzubauen, so dass es wieder unbefriedigend endet, weil man wissen will, wie es weitergeht. Ich bin etwas gespalten und frustriert... Aber cool war es irgendwie doch - und eigentlich will man ganz vorne wieder anfangen, in der Hoffnung, beim nächsten Schauen mehr zu kapieren, weil vorher schon Lynch-typsich irgendwo Hinweise gestreut werden, warum Cooper am Ende genau 430 Meilen fährt, wer Richard und Linda sind usw.

    Ein paar traurige Momente und Tributes: für zahlreiche Schauspieler war es eine der letzten Rollen, insbesondere Log Lady (die nur 4 Tage nach ihren Dreharbeiten verstarb), Miguel Ferrer (Albert Rosenfield), Harry Dean Stanton, uva.

    Größtes Plus der Staffel: Kyle MacLachlan in gleich drei Rollen mit unterschiedlichsten Verhaltensweisen.

    Fazit: Cool, dass es weiterging. Schade, dass einige Sequenzen eher Zeit zu schinden scheinen. Und ganz viel WTF-Momente!!
    9/10 Bäume mit sprechendem Gehirn
    Geändert von Gartek (06.09.2018 um 16:18 Uhr)

  23. #648
    Cineast Avatar von Maxe
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    Ein stiktes 1-Kind-Regime zwingt 7 Schwestern sich an den jeweiligen Wochentagen als eine Person auszugeben. Der Filminhalt: Auf der Suche nach Montag.

    Ich gebe zu, am Anfang des Films war ich etwas abgelenkt und habe die Einführungsszenen nicht so richtig verfolgt. Wach wurde ich erst bei den Kloppereien und Schießerein, kurz: bei der z.T. sehr expliziten Gewalt . Ab da hatte der Film es in sich. Hinzu kam eine gelungene Auflösung des Geheimnisses mit einer zusätzlichen Auflösung, die allerdings meine Gattin bereits erahnt hatte.

    Ok, es ist ein B-Movie und über die Logik-Löcher breiten wir den Mantel des Schweigens. Die Schauspielerleistung von Noomi Rapace - die alle 7 Schwestern spielt - ist Klasse, wobei sie altersbedingt gerade noch so in die Rolle(n) paßt.

    Mit 1 Pluspunkt für Frau Rapace:
    7 / 10 Müllcontainer, die jeden Mittwochfrüh geleert werden.

  24. #649
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Ist halt ein Film für Gamer und Nerds, wer mit dem ganzen Computerspiel-Kram nichts anfangen kann wird während eines Großteils des Filmes nur verständnislos in die Glotze starren.
    Alle anderen werden sich vermutlich prächtig unterhalten fühlen, der Film steckt voller Anspielungen, Zitate, Gimmicks, usw. (das geht teilweise bis zum Atari 2600 zurück).
    Muss ich mir sicherlich noch mal anschauen, beim ersten Ansehen kann man gar nicht auf alles achten.

    Auf die IMDb-Wertung von 7,60/10 gebe ich noch einen kleinen Fan-Bonus und somit
    8/10 Avataren.

  25. #650
    Dauergast Avatar von gibber
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    Ist halt ein Film für Gamer und Nerds, wer mit dem ganzen Computerspiel-Kram nichts anfangen kann wird während eines Großteils des Filmes nur verständnislos in die Glotze starren.
    Alle anderen werden sich vermutlich prächtig unterhalten fühlen, der Film steckt voller Anspielungen, Zitate, Gimmicks, usw. (das geht teilweise bis zum Atari 2600 zurück).
    Muss ich mir sicherlich noch mal anschauen, beim ersten Ansehen kann man gar nicht auf alles achten.

    Auf die IMDb-Wertung von 7,60/10 gebe ich noch einen kleinen Fan-Bonus und somit
    8/10 Avataren.
    Bin weder Gamer noch Nerd, aber ich fand den Film auch gut. Gerade die " Shining Episode " war klasse. Klar muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber dann macht er Spass . Leider wurde das Ende gegenüber dem Buch doch extrem geändert. Im Buch spielt die Band RUSH eine entscheidende Rolle. Aber egal, war auch so trotz der 140 Minuten kurzweilig.

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