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Ergebnis 701 bis 707 von 707

Thema: Zuletzt gesehener Film-Topic - Reboot!       

  1. #701
    Cineast Avatar von Maxe
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    Shenandoah (Der Mann vom großen Fluß)
    Ein Farmer, seine 6 Söhne und der US-Bürgerkrieg

    Das ist ein Film, den ich als Kind im (West-) Fernsehen gesehen habe und seit dem wiedersehen wollte. Nun hat es bei Amazon Prime geklappt und ich war wieder begeistert.

    Ok, er ist naheliegend aus Nordstaatensicht gefilmt und hochemotional, mit wenig Action, aber tatsächlich packend.
    8 / 10 Südstaatenmützen

    P.S. Einige Nordstaatler hatten dein "Deutsches Kreuz" auf dem Deckel, kannte ich so nicht.

  2. #702
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Zitat Zitat von Eisenwolf Beitrag anzeigen
    ...wobei mir deine erste Version wesentlich besser gefallen würde, bezogen auch auf das real life...
    Aber dafür geht man doch ins Kino. Oder guckt Tatort, usw. Nicht, dass ich was gegen romantische Komödien, richtige Liebesschnulzen oder Kunstfilme hätte, aber wenn es nur noch sowas gäbe, würde ich wahrscheinlich selber früher oder später Amok laufen.
    Aber sonst stimme ich dir in Bezug auf das Real Life voll zu.

  3. #703
    Cineast Avatar von Maxe
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    Radius - Tödliche Nähe
    Alles stirbt bis zu einem bestimmten Abstand zum Protagonisten, das ist ein Problem, nicht nur für ihn.

    Ein solide gedrehter Film, mit schlüssigen Ende. Wobei insbesondere der innovative Ansatz zu fesseln versteht, denn natürlich fragt sich der geneigte Zuschauer: "warum?"und "wie endet das?" Die Fragen werden beantwortet, auch wenn der Film zwischendurch leicht durchhängt und die Antworten ggf. etwas banal erscheinen. Natürlich hatte ich eher einen "Knaller" erwartet.

    Gleichwohl, alles - insoweit - logisch und nachvollziehbar. Mit Innovationspunkt:
    8 / 10 Krähen

  4. #704
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Godzilla - King of the Monsters

    Der 19. Godzilla-Film in meiner Sammlung.
    Ich muss aber zugeben, dass die amerikanischen Godzilla-Produktionen nicht mit den japanischen mithalten können, irgend etwas fehlt da. Die haben ganz einfach nicht das richtige Flair.

    Der sog. Emmerich-Godzilla ist in Japan regelrecht verhasst.
    Im japanischen Godzilla - Final Wars begegnet der "echte Godzilla" einem Monster, dass dem Emmerich-Godzilla verblüffend ähnlich sieht und macht das ohne jegliche Anstrengung (quasi mal so nebenbei) fertig.

    Trotzdem halte ich die IMDb-Wertung von 6,10 für etwas zu niedrig (haben wahrscheinlich viele Japaner sehr negativ beurteilt).
    6,50/10 halte ich (incl. Fan-Bonus) für angemessen, mehr aber auch nicht.

  5. #705
    Cineast Avatar von Maxe
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    Iron Sky: The Coming Race
    Abenteuer, Dinos, Aliens, Steve Jobs und ein paar Nazis.

    Tja, ziemlich viel zusammengerührt ohne den Charme und "Sinn" des ersten Films. Nette Gags, wie "Exkommunikation" per App oder Sprüche wie: "Das sind Amerikaner, hier müssen Waffen sein". Dazu noch ein bißchen "Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Indiana-Jones", eine Abendmahl-Parodie und Ausblick auf eine Fortsetzung (oder?).

    Schade, Durchschnittsware:
    5 / 10 Nokia-Handys

  6. #706
    Cineast Avatar von Maxe
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    The End of the F***ing World (1. - 2. Staffel)
    Kleiner britischer Road-Trip mit 2 resp. 3 kaputten Teenagern.

    Nun, kein großes Serien-Highlight, ich habe aber jede Staffel fast in einem Rutsch durchgesehen. Die 1. Staffel macht noch richtig Spaß mit unserm kleinen Psychopaten und seinem gestörten Opf^^^Freundin, der eigentlich nur einmal einen Menschen umbringen will. In der 2. Staffel wäre mir beinahe zuviel "GZSZ", wenn nicht die 3. Gestörte dagezustoßen wäre.

    In E2.7 gab es ein Beinahe-Schluß, den ich vorgezogen hätte, so ertrinkt viel in Liebe.
    6 / 10 Tote

  7. #707
    Cineast Avatar von Maxe
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    Sommer 1943 - Das Ende der Unschuld (Wolyn)
    Die Massaker in Wolyn aus der Sicht einer jungen polnischen Bäuerin.

    Hintergrund: Nach der Wiedererrichtung Polens im Jahre 1918 hielten sich deren Verantwortliche nicht an die festgelegte Curzon-Linie, sondern eroberten von Rußland den Westen der Ukraine (mit Wolnyn, zzgl. Westbjelorußland). Bei der Eingliederung in den polnischen Staat kam es zu Diskriminierungen der Ukrainer, insbesondere die (Nicht-) Einstellungen im Staatsdienst und bei der Eisenbahn werden im Film angesprochen. Dabei galten 70% der Bewohner von Wolyn als Ukrainer (und 10% als Juden). Mit Ansiedlungen von Polen sollte das Verhältnis aufgebessert werden.

    Der Film beginnt im Mai 1939 als die Proagonistin nicht ihren Geliebten heiraten darf sondern an einen älteren, verwitweten Bauern verkauf^^^heiraten muss. Die Spannungen unter den Nationalitäten werden verbalisiert. Dennoch heiratet eine Polin einen Ukrainer.

    Mit dem deutschen Angriff auf Polen besetzte die Sowjetunion ihre Gebiete östlich der Curzon-Linie und begann diese in ihren Staat einzugliedern, neue Lehrerinnen, Kollektivierung und Bekämpfung des Kulakentums inklusive. Der Ehemann unserer Protagonistin wird deportiert.

    Mit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion wird auch Wolyn von Deutschen besetzt, die sich umgehend - unter Rückgriff auf örtliche Hiwis - mit der Ermordung der Juden beschäftigten, was explizit dargestellt wird. Unsere Protagonistion versteckt hilflose Menschen.

    Mit der deutschen Niederlage bei Stalingrad werden einzelne sowjetische Partisanen gesichtet, der polnische Widerstand sucht den Kontakt zur Ukrainischen Befreiungsarmee (Banderistas), die immer offener gegen die polnischen Nachbarn agieren und agitieren, die Popen voran. Ziel: Eine ethnisch reine Ukraine und Ermordung aller Polen in dem Gebiet.

    Die Massaker beginnen ... die Hilfslosigkeit und der drückende Alltag wird an den "Verstecken" und den Hoffungen deutlich, bei ihnen würde so etwas nicht geschenen. Endgültig skurril wird die Szenerie, als unsere Protagonistin in einem Trupp deutscher Soldaten mitläuft und so temporär Schutz findet. Die deutsche Besatzungsmacht schaut eher desinteressiert den Treiben der Einheimischen - wortwörtlich: Bruder gegen Bruder - zu und hat sich so wieso in die Städte zurückgezogen. Auch die polnischen Vergeltungstaten werden im Film mit ihrer Grausamkeit und Sinnlosigkeit nicht ausgelassen.

    Im Film werden über 100.000 polnische und ca. 10.000 ukrainische Opfer genannt. Die Verbrechen werden in der letzten Dreiviertelstunde des Films deutlich und schlaglichtartig dargestellt, was die FSK 18 sehr rechtfertigen. Dennoch ist der Film zu keinem Zeitpunkt voyeuristisch, eher bedrückend mit seiner Ausweglosigkeit. Er erinnerte mich an "Geh und sieh" (Иди́ и смотри́), ohne dessen Symbolik.

    Vorsorglich: Der Film macht keinen Geschichtsunterricht oder hebt sichtbar den Zeigefinger, er zeigt lediglich die Handlungen, wie sie unsere Protagonistin erlebte. Nur die mordenden Banderistas werden als Hauptakteuere der Massaker eben nicht als "Helden der Ukraine" sondern als gemeine Mörder gezeigt, was angeblich zum Verbot des Films in der Ukraine geführt haben soll.

    Ergänzung: Meine Großeltern lebten als Deutsche etwas südlich von Lublin (später zeitweise "Generalgouvernement") und selbst da war das Leben vor dem Krieg nicht ungefährlich. Mein Großvater soll nicht selten mit der Jagdflinte hinter der Tür gesessen haben, während draußen Banden ihr Unwesen trieben. Nach der deutschen Besetzung wurden sie 1940 nur mit Handgepäck "heim ins Reich" geholt.

    Meine Wertung für rd. 2,5 Stunden Beklemmung:
    9 / 10 Enthauptungen

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