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Ergebnis 676 bis 689 von 689

Thema: Zuletzt gesehener Film-Topic - Reboot!       

  1. #676
    Cineast Avatar von Sasquatch
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    LIFE

    Im Grunde genommen der originale Alien auf Sparflamme mit offenem Ende. Leider können einen die Charaktere nicht ausreichend Binden und das Logikloch
    Spoiler: lieber zu riskieren das Vieh auf die Erde zu bringen, weil man glaubt es könne das Verglühen in der Erdatmosphäre überleben
    machen ihn IMHO zum B-Movie.

    5/10 Einzellern...

  2. #677
    Gastronomie-Mitarbeiter Avatar von Grainger
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    Ich habe mir am Wochenende Annihilation angesehen und war schon ein bisschen enttäuscht.

    Das ist im Prinzip eine modernere und buntere Version von Stalker mit einer Frauengruppe (statt einer Mänenrgruppe) und einem sehr ins esoterische abdriftende Ende.
    Wobei Stalker atmosphärisch deutlich dichter ist.

    Der IMDb-Wertung von 6,90/10 kann ich zustimmen.
    Geändert von Grainger (18.03.2019 um 06:18 Uhr)

  3. #678
    Cineast Avatar von Maxe
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    Zitat Zitat von Maxe Beitrag anzeigen
    Banshee ...Bei Amazon steht in den Kommentaren viel von "Sex, Gewalt und Leere" ... könnte was für mich sein
    Gangster als Sheriff in US-Kleinstadt (Staffel 1 - 4)

    Die Serie beginnt wie versprochen mit viel Gewalt und Sex, ein echter Männerfilm. Aber, irgendwas störte, richtig, daß die Tarnung - Hackerkünste des Kumpels hin oder her - nicht spätestens beim FBI ein "Fall" wurde, die Einzelne nicht vertuschen können, sprich: Warum die Tarnung nicht auffliegt. Dann fiel mir auf, "Banshee" ist kein bloßer Actionfilm, sondern ein

    Western

    Diese Geschichte hätte wunderbar im Wilden Westen funktiert, da wären die Handlungen nachvollziehbar und glaubhaft gewesen. Unser Amish-Drogenbaron wäre dann eben ein Amish-Comanshero und der tuntige Hacker ein Trickbetrüger, alles palleti. Allerdings gilt der "Western" als tot und man wollte offenbar auch die Jugend erreichen, also Transformation des Stoffes in die Gegenwart.

    Aber, was solls: Das Adrinalin schoß beim bloßen Ansehen insbesondere in der 1. Staffel ordentlich ins Blut. Danach wurde es naheliegend langweiliger und unglaubwürdiger (Neonazis inklusive) bis die 4. Staffel mit Satanskult der Totalausfall war. Ich habe Monate gebraucht, um mich durchzuquälen.

    Für den Film gebe ich in Staffelreihenfolge 9 - 8 - 7 - 4 von 10 Sheriffsternen
    Bild und Ton jeweils satte 8 von 10 Selbstgeißelungen

    Zusammen: 7,2 / 10 toten Geliebten

  4. #679
    Cineast Avatar von Maxe
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    Black Summer (1. Staffel, Netflix)
    Verschiedene Kleingruppen während der Zombie-Apokalypse auf dem Weg zum Stadion.

    Eigentlich ein Zombie-Fim wie ich ihn mag: Ständige Flucht und Kampf gegen die Untoten, Opfer und Action. Und hier sind die Zombies nicht nur sauschnell sondern auch kaum totzukriegen. Besonders beeindruckte mich die Nutzung der Effektboxen, die einen mitten ins Geschehen brachten. Aufgrund der Abwesenheit von Humor, kam zeitweise ein beklemmendes Gefühl auf. Mit "Z Nation" hat die Serie nichts zu tun, am Ende wirkte das Szenario fast wie Bürgerkrieg. Auch kein Prepperfilm, d.h. Wasser und Essen gab es grundsätzlich ohne Probleme.

    Leider nutzte sich das Konzept schnell ab, zumal die Macher versuchten Moral-Fragen - zum Glück ohne viel Gequatsche - zu klären. Das Ergebnis war fragwürdig, der Schluß vorhersehbar und der Cliffhanger dürftig. Ein starker Graufilter überdeckte, daß es kein Kinofilm ist. Hier ein Trailer:
    https://www.youtube.com/watch?v=tQA1omPJN24

    Ich gebe mal reichliche:
    7 / 10 Waffen

  5. #680
    Cineast Avatar von JPK
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    https://en.wikipedia.org/wiki/Dave_Made_a_Maze

    Dave made a Maze



    Ich weiss nicht, was ich von dem Film halten soll. Die Kritiken sind überwiegend gut, aber da kann ich mich nicht anschliessen. Ich mag fantastische und schräge Filme sehr, aber dieser Plot ist so dünn, die Darsteller mau, Gags sind flau (teilweise komme ich mir wie in einer Scrubs Folge vor), aber dann sind da wieder Szenen, die eigentlich Gore sein sollen... Goonies meets Scrubs meets Evil Dead !? funktioniert einfach nicht. Ein paar nette Bilder/Ideen bleiben haften, aber beim nächsten Regen ist es alles aufgeweicht.

    2/10 in den Papiermüll
    Geändert von JPK (04.07.2019 um 11:16 Uhr)

  6. #681
    Cineast Avatar von Maxe
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    Kenau
    Haarlemer Frauen verteidigen ihre Stadt gegen die Spanier.

    Kenau ist offenbar eine (negative) niederländische Bezeichnung für ein Mann- oder Flintenweib, basierend auf einer historischen Figur. Kenau, Witwe eines Schiffsbauers, führt die Frauen der Stadt an, die die Männer und wenigen Söldner im Aufstand gegen die Spanier unterstützen.

    Ein spannendes Heldenepos, das unterhaltend ist und Interesse an einer Geschichte weckt, von der mir bisher nur der Begriff "Geuse" und natürlich der Prinz von Oranje bekannt war.

    Erstaunlich, daß ein EU-Land sich auf heute seine nationalen Wurzeln besinnt und versucht, den Begriff "Kenau" positiv zu besetzen ... vielleicht auch ein bißchen, weil Frauen die Helden sind.

    8 / 10 nackte Frauen auf der Mauer

  7. #682
    Cineast Avatar von JPK
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    Willkommen in Marwen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Willkommen_in_Marwen
    Die Filmbiografie handelt von Mark Hogancamp, der von fünf Fremden nach einem Barbesuch verprügelt wird und nur knapp mit dem Leben davonkommt. Als er aus dem Koma erwacht, hat Mark kaum noch Erinnerungen an sein altes Leben. Da seine Versicherung nach kurzer Zeit nicht mehr für seine Therapie zahlt, beginnt er sich selbst zu therapieren, indem er in seinem Garten ein belgisches Miniaturdorf aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs errichtet, das er Marwencol nennt, um auf diese Weise sein Trauma zu verarbeiten.
    Hab den Film zuerst gesehen und gedacht - joah - ned schlecht. Eine schöne Story und nette Animationen. Aber als im Abspann erwähnt wurde, das das alles auf Tatsachen beruht - WOW.

    https://www.youtube.com/watch?v=7xhK5iuxAtQ

  8. #683
    Cineast Avatar von Maxe
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    "... dass das Miniaturwelt-Marwen einen gehörigen, erotisch aufgeladenen Fetisch-Anstrich mit seinen aufreizenden Soldatinnen und hochstilisierten Folterszenen aufweise und so an Naziploitation-Werke erinnere."

    Ist es tatsächlich an dem?

    Ääähhhm, der Trailer sieht gut aus ... den Film habe ich mir mal vorgemerkt.

  9. #684
    Cineast Avatar von Maxe
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    JeruZalem
    Mit der Wackelkamera durch die Jerusalemer Altstadt

    Das ist so ein Horrorfilm, wie er von der lokalen Tourismusförderung gesponsert wird: Fast eine Stunde stolpern unsere Protagonistinnen durch die Altstadt von Jerusalem, lernen ein spartanisches aber nettes Hostel und etwas Nachtleben kennen, ebenso Araber und jüdische Soldaten. Erst danach gibt es etwas vorhersehbaren "Horror" in Form von alten Dämonen, denn wir erfahren gleich zu Beginn des Films (mehrfach): Eine der Tore zur Hölle liegt in Jerusalem.

    Wem die Wackelkamera - hier als Google Glass(es) getarnt - nicht stört, kann sich Appetit für einen Urlaub im gelobten Land holen. Aber Achtung: Insbesondere Katholiken laufen in Gefahr, in einer mitteralterlich anmutende Klapse zu landen. Leider ist der Horror spärlich gestreut und das Höhlensystem hatten wir schon mal im Tourismus-Teil des Films abgehandelt.

    Aber, dennoch nett:
    5 / 10 besorgte Väter
    Geändert von Maxe (11.08.2019 um 09:37 Uhr) Grund: Typo

  10. #685
    Cineast Avatar von JPK
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    Zitat Zitat von Maxe Beitrag anzeigen
    Ist es tatsächlich an dem?
    Ist es

  11. #686
    Cineast Avatar von Maxe
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    The Boys (1. Staffel)
    Die finstere Seite der SuperheldInnen.

    Das ist so eine Serien (rd. 8h) die beinahe an mir vorbeigegangen wäre, da ich von Superhelden-Filmen nichts halte. Wäre aber echt schade gewesen: Die Superhelden sind (fast) alle böse, Medienprodukte und werden aus persönlichen Motiven von einer kleinen Gruppe bekämpft. Die habens nicht leicht, denn schon die Frage: "Wie töte ich einen Unscihtbaren mit unzerstörbarer Haut?" ist ohne Tierfilmdoku nicht so einfach zu beantworten.

    Kurz: Es geht zeitweise echt deftig zur Sache und das Ganze wurde super heruntergefilmt und hochkarätig besetzt. Nur bezüglich der Nackheit scheint diese fast vollständig zu Lasten des männlichen Geschlechts zu gehen ...

    8 /10 Babys als Waffe

  12. #687
    Cineast Avatar von Maxe
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    68 Kill
    Ein Loser und die verrohten Frauen.

    Das ist so ein Film, in dem in einem fort brutal getötet und gev*gelt wird, mit durchaus schockierenden Bildern. Quasie ein Roadtrip durch ein abgefucktes Amerika, wo auch ein Arm, auf dem "FUCK" steht, abgeschossen wird. Die "68" stehen für 68.000 USD, um die es irgendwie geht.

    Ein Film, der nur in der Mitte eine leichte Hänge hat und ansonsten auch Tarentino hätte drehen können.
    8 / 10 perverse Brüder
    Geändert von Maxe (18.08.2019 um 21:17 Uhr) Grund: Typo

  13. #688
    Cineast Avatar von JPK
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    https://www.dailymotion.com/video/x7gowgl

    Edit: Prime link inserted: https://www.amazon.de/Expedition-die...s%2C492&sr=8-2

    Idaho Transfer (english 1973) (dt. Titel: Expedition in die Zukunft)

    Peter Fonda als Regisseur - nun ja schräges SciFi der 70er ist eh ein geiles Genre, was kann schon schief gehen ....

    An einer abgelegenen Uni-Forschungseinrichtung haben die Wissenschaftler Lewis und Braden in größter Heimlichkeit eine Zeitmaschine konstruiert. Die Rechnung bezahlt hat das Militär, dem man allerdings offiziell gesagt hat, man arbeite an einer Technik zur Materieprojektion und schon gar nicht, dass die Arbeiten ein voller Erfolg waren. Lewis und Braden sind sich nämlich - unterstützt durch Einblicke in die Zukunft - sicher, dass die Menschheit auf eine globale Umweltkatastrophe zusteuert. Seit einiger Zeit schon schicken sie Studenten 56 Jahre in die Zukunft, um dort die Lage zu peilen (Ergebnis: everything's pretty fucked) und perspektivisch dauerhaft in der Zukunft zu bleiben, um die Zivilisation wieder aufzubauen und die entvölkerte Erde neu zu besiedeln.
    http://wiki.badmovies.de/index.php/E...in_die_Zukunft

    Wer will, sollte weiterlesen und alle anderen schnell weiterklicken. Und nur die ganz harten Dystopie-Fans schauen sich den Film an. Handlung ist lau, Schauspieler .. ja sind auch vorhanden, Steinwüsten-Einstellungen dafür in Massen. Die ersten Minuten und die letzten paar Minuten langen auch.
    Ich stehe ja auf erzählende Filme, mit langen Einstellungen und ohne Action ... aber das ist zu trocken und steinig.

    3 / 10 oberschlauen Jungs die komische Fragen stellen... (1 Punkt auch nur wegen des 70er Feelings)
    Geändert von JPK (20.08.2019 um 08:30 Uhr)

  14. #689
    Cineast
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    Avatar von Gartek
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    Bei uns gab's neulich:
    The New Daughter mit Kevin Costner
    Costner zieht als frisch geschiedener Papa mit seinen beiden Kindern (Teenie-Tochter und Grundschul-Sohn) in ein abgelegenes Haus auf dem Lande in South Carolina. *Gähhhn - schon so oft gesehen*.
    Und auch hier lassen unheimliche Geschehnisse nicht auf sich warten. Tochter ist fasziniert von einem alten Hügel auf dem Grundstück,
    Spoiler: der sich als Grabhügel und Schrein alter Gottheiten entpuppt und Tochter in seinen Bann zieht.

    Tochter beginnt sich merkwürdig zu verhalten, was man irgendwann auch nicht mehr auf die Pubertät schieben kann. Papa geht der Sache nach, stößt auf die üblichen Klischees (Vorbesitzerin wolte Tochter umbringen) und ist nach seinen Nachforschungen zu ängstlich, der Sache direkt zu Leibe rücken, bevor es zu spät ist.

    Alles in allem nicht besonders neu und originell, aber gut und solide in Szene gesetzt. Es gibt nicht allzuviel Gore, aber fiese Geräusche/Musik und alles, was zu unheimlicher Atmosphäre und wohligem Grusel beiträgt. Das Ende hat mir gut gefallen.
    Was mich persönlich ein bisschen genervt hat, waren die ständigen Beschwichtigungen, dass alles gut wird o.ä. (obwohl man es besser weiß) - gefühlt alle 3 Minuten.

    Aber sonst ein solider Gelegenheitsgrusel.
    6/10 verschwundenen Katzen

    Stone mit Robert de Niro, Edward Norton, Milla Jovovich
    Verworrener Film um Glaube, Strafvollzug, Lügen.
    Der Film beginnt mit zwei Szenen, für die ich den Zusammenhang zum eigentlichen Verlauf der Story nach wie vor nicht verstanden habe. Eine Rückblende von vor 30 Jahren, auf die erst in der Schlussszene wieder Bezug genommen wird (warum auch immer?), dann die Beerdigung von Jack Mabry's (de Niro) Bruder.
    Dann beginnt der Film mit der eigentlichen Handlung: Jack Mabry ist Vollzugsbeamter und für die Gutachten für die Bewährungsanhörungen zuständig. Nur wenige Wochen vor seiner Pensionierung will er die noch laufenden Fälle abschließen. Einer davon ist der von Gerald "Stone" Creeson (Norton). Der ist zu Anfang angepisst, vesucht sich dann anzupassen, nebenbei seine Frau (Jovovich) dafür einzuspannen, Jack anzugraben, um Erpressungspotential zu bekommen. Nach 90 Minuten hin und her, religiösem Gelaber, Rummachen, Lebenskrisen, Erleuchtungen, usw. ist Jack bereit für die Entlassung, bei der er Jack mitteilt, dass er genau weiß, was er und Mrs. Creeson getrieben haben. Als dann in einer Nacht Jacks Haus in Flammen steht droht die Eskalation....

    Lahmer Kanst-Film mit ordentlichen Schauspielerleistungen, aber (zu) viel esoterischem und religösem Geschwurbel. Nicht mein Ding.
    3/10 gebastelten Vogelnestern

18262728

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